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TTR wird alle vier Jahre eine eigene Weltmeisterschaft starten!

Lange mussten Snowboarder um die Anerkennung als Sportler mit olympischem Potenzial kämpfen, die FIS war nur bedingt eine Hilfe. Nun geht die Ticket to Ride World Tour ihren eigenen Weg. Seit diesem Wochenende weiß jeder wie Pro-Riding aussieht!

foto: www.ttrworldtour.com

Oslo hat es gezeigt, nicht nur alte TV-Schlachtrösser wie Rudi Cerne fangen an sich mit Begriffen wie Double-Cork und Halfpipe vertraut zu machen, die Pros in der Pipe und im Slopestyle haben gezeigt wie spektakulär und anspruchsvoll Snowboarding ist, und vor allem, dass es genug Fans hat, um eine spektakuläre Großveranstaltung rentabel zu machen.

Henning Anderson, Organisator und gedanklicher Vater dieser ersten WM in Oslo hat zusammen mit dem Brettgott Terje Haakonson einen seiner wichtigsten Träume verwirklicht: Snowboarding zu dem Ereignis zu machen, das es ist.

Die FIS war dabei offenbar wenig behilflich, wie in einem Artikel von Sebastian Eder in der FAZ heute zu lesen war, zeigte sich die FIS weder bereit die Veranstaltung mitzutragen, noch in irgendeiner Form zu unterstützen, schließlich veranstaltet sie ihre eigene WM und hält sich als Veranstalter für Wintersportereignisse im klassischen Sinne in vermeintlich unumstößlicher Position. Der Haken ist nur: Die wirklich besten Rider waren am Wochenende bei der TTR zu sehen. Das Niveau unvergleichlich höher. Gut, dass die TTR sich nun entschieden hat, ihre eigene WM in Eigenregie nun alle vier Jahre zu veranstalten.